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3D Drucker, Wissenschaft und mehr

geschrieben von Felix Beuster am

Wahrscheinlich sind 3D-Drucker einer der revolutionärsten Entwicklungen der letzten Jahre. Die Geräte werden mittlerweile günstiger, sind teilweise für den Heimgebrauch geeignet und immer mehr Nutzer und Universitäten forschen und probieren aus.

Die Anwendungsbereiche sind extrem vielfältig. Gedruckte Bauteile aus Plastik können im Modellbau eingesetzt werden, aber auch die Industrie wird sich über neue Fertigungsmethoden freuen, gerade in der Prototypenentwicklung, wenn nun keine Formen mehr aufwendig erstellt werden müssen. Und zu Hause? Ein kleines Ersatzteil für die Regalhalterung? Kein Problem, schon gedruckt. Doch was ist mit Waffen, oder Körperteilen?

Wenn man schon Plastik drucken kann in verschiedenen Formen drucken kann, warum dann keine Waffenteile. Bürgerkriege sind fortan kein Problem mehr, jeder druckt sich sein Sturmgewehr bequem mit dem Onlinebauplan und der Farbe seiner Wahl aus. Scheitern wird es dann wohl an der Munition, naja, man kann nicht alles haben, bleibt es doch wieder bei Ruhe und Besinnlichkeit.

Vor einigen Tagen habe ich einen Artikel gelesen, dass Forscher Knorpelähnliches Gewebe "gedruckt" haben, auf eine Trägersubstanz wurden Zellen mit aufgesprüht (oder so ähnlich). Das ist ein Punkt, an dem ich das erste Mal ins Grübeln gekommen bin. Wenn sich so künstliches Gewebe drucken lässt, das es dann auch schafft in Mäusen zu echtem Gewebe zu werden und sich entwickelt, wie weit weg sind wir dann noch vom Druck neuer Organe oder Gliedmaßen? Sicherlich ist da auch die normale Medizin nicht so weit, doch die sich offenbarenden Möglichkeiten sind beeindruckend. Gerade deshalb bin ich mir nicht sicher, ob es gut ist, der Menschheit diese Möglichkeiten zu geben.

Generell ist die Menschheit mit ihrer wissenschaftlichen Entwicklung an einem tagtäglich faszinierenden Punkt angelangt. Scheinwerfersysteme von Autos sind teilweise in der Lage, Fußgänger am Straßenrand oder Gegenverkehr zu erkennen und dort gezielt das Licht zu reduzieren, um den Gegenüber nicht zu blenden gleichzeitig aber keine Helligkeitseinbußen zu haben. Andere Forschungen gehen sogar schon so weit, dass Regentropfen erkannt werden, der Verlauf berechnet und dort kein Licht hin gestrahlt wird, eben wieder zu Vermeidung von Reflektionen.
Selbstfahrende Autos, immer weiter wachsende Kameraauflösungen Gestenerkennung, stetig flachere Technik, selbst durchsichtige Akkus gibt es schon. Alleine aus technischer Sicht ließe sich diese Liste schier endlos fortsetzen.
Rechner sind in der Lage, in Spielen komplexe Welten zu simulieren, beispielsweise Sim City oder auch GTA. In ein paar Jahren könnten Spielekonsolen soweit sein, komplexere Welten bis hin zu Universen zu simulieren. Und das wirft doch die Frage auf, ob wir nicht selbst nur eine Simulation sind. Zumindest den Grundgedanken finde ich recht plausibel. Was wenn unser Fortschritt und die Evolution nichts weiter ist, als eine Verbesserung der technischen Möglichkeiten der uns simulierenden Maschine? Ich gebe zu, das klingt abstrus, aber nicht gänzlich abwegig.

Bleiben wir abschließend aber bei der Grundaussage dieses Blogeintrags. Es beeindruckt mich, was sich in den letzten 1 bis 3 Jahren alles entwickelt hat, und ich freue mich schon darauf und bin vor allem gespannt, was das Jahr 2013 und danach wohl für uns bereit hält.

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